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E-Auto am Laden

Auf wel­che Antriebs­art ver­traue ich bei dem Kauf mei­nes neu­en PKW?

Im Zuge der Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de stellt sich momen­tan immer wie­der die­se Fra­ge. Gesell­schaft­lich gibt es immer mehr die Bewe­gung hin zu den Elek­tro­an­trie­ben und weg von den Ver­bren­nungs­mo­to­ren. Trotz­dem gibt es immer wie­der Unsi­cher­hei­ten dies­be­züg­lich. Doch wel­che Vor­tei­le hat der Elek­tro­an­trieb wirk­lich gegen­über dem Verbrennungsmotor?

Ein The­ma, das in Dis­kus­sio­nen immer wie­der auf­kommt, ist die Reich­wei­te von Elek­tro­fahr­zeu­gen. Beson­ders zu den Anfän­gen die­ser Ent­wick­lung war die Reich­wei­te ein Kern­pro­blem. Elek­tro­fahr­zeu­ge hat­ten eine sehr gerin­ge Reich­wei­te. Dies hat vor allem Fami­li­en und Per­so­nen abge­schreckt, die ger­ne und viel fah­ren. Inzwi­schen sind die Ent­wick­lun­gen der Tech­no­lo­gien jedoch wei­ter vor­an­ge­schrit­ten. Die Fahr­zeu­ge haben teil­wei­se bereits eine Reich­wei­te von 700 Kilo­me­tern, was eine ech­te Alter­na­ti­ve zum her­kömm­li­chen Ver­bren­nungs­mo­tor darstellt.

E-Mobilität

Zudem wird inzwi­schen inten­siv an neu­en Bat­te­rie­tech­no­lo­gien gear­bei­tet. Ver­schie­de­ne Her­stel­ler haben vor allem die Fest­stoff­bat­te­rie ins Auge gefasst. Die­se wür­de die Lithi­um­bat­te­rie erset­zen. Bereits in dem Jahr 2028 möch­te bei­spiels­wei­se der Her­stel­ler Nis­san meh­re­re Model­le mit einer Fest­stoff­bat­te­rie auf den Markt brin­gen. Mer­ce­des ver­baut die­se teil­wei­se bereits in Elek­tro­bus­sen. Die Vor­tei­le einer Fest­stoff­bat­te­rie lie­gen dabei vor allem in der stei­gen­den Reich­wei­te und den gerin­ge­ren Kos­ten. Ent­spre­chend kann sich der Preis für ein Elek­tro­fahr­zeug dem Ver­bren­ner anpas­sen und ihn in dem Bereich der Reich­wei­te in der Zukunft sogar über­tref­fen. Dadurch kann auch eine noch gerin­ge Ladein­fra­struk­tur kom­pen­siert werden.

Auch im Bereich der War­tung und der Effi­zi­enz zei­gen sich vie­le Vor­tei­le des Elek­tro­an­triebs im Ver­gleich zu dem Ver­bren­ner. Beson­ders zu erwäh­nen sind dabei gerin­ge War­tungs­in­ter­val­le und War­tungs­kos­ten bei die­sen Fahr­zeu­gen, da hier deut­lich weni­ger Ver­schleiß­tei­le ver­baut sind, die über die Zeit gewar­tet oder aus­ge­wech­selt wer­den müs­sen. Dies senkt die lau­fen­den Kos­ten, die für das Fahr­zeug anfal­len. Zusätz­lich legen Elek­tro­an­trie­be eine hohe Effi­zi­enz an den Tag. So haben Elek­tro­fahr­zeu­ge einen Wir­kungs­grad von 60–70 %, wäh­rend der Ver­bren­nungs­mo­tor ledig­lich eine Effi­zi­enz von ca. 22 % hat. 

Ladestation

Nicht außen vor gelas­sen wer­den darf das The­ma Emis­sio­nen. Auch hier gibt es immer wie­der Dis­kus­sio­nen. Fakt ist, dass Elek­tro-PKW lokal emis­si­ons­frei sind. Es wer­den kei­ne Schad­stof­fe aus­ge­sto­ßen wäh­rend der Fahrt und die Fahr­zeu­ge sind äußerst lei­de, was die Geräusch­emis­sio­nen in Innen­städ­ten und auf den Stra­ßen deut­lich senkt. In Bezug auf den Strom gibt es zusätz­lich wei­te­re Ent­wick­lun­gen. Je mehr sich der Strom in der Zukunft hin zu erneu­er­ba­ren Ener­gien wie die Her­stel­lung mit­hil­fe von Wind­rä­dern und Solar­zel­len ent­wi­ckelt, des­to sau­be­rer wer­den ent­spre­chend die Elek­tro­an­trie­be. Mit Blick auf poli­ti­sche Bemü­hun­gen wird dies in der Zukunft immer wei­ter vor­an­ge­trie­ben. 

Zuletzt bleibt noch ein ent­schei­den­der Fak­tor zu erwäh­nen: Der Spaß! Elek­tro­an­trie­be machen trotz aus­blei­ben­der Geräusch­ku­lis­se extrem viel Spaß. Es wird beim Beschleu­ni­gen direkt das gesam­te Dreh­mo­ment zur Ver­fü­gung gestellt, was bei­spiels­wei­se an Ampeln oder beim sons­ti­gen Beschleu­ni­gen viel Freu­de berei­tet. Und mit zuneh­men­den Reich­wei­ten, immer sau­be­rer wer­den­dem Strom und einer sich erwei­tern­den Ladein­fra­struk­tur hat der Elek­tro­an­trieb eine Zukunft, in der nicht nur das Fah­ren und Beschleu­ni­gen Spaß macht, son­dern auch der Bei­trag zum Umwelt­schutz sowie der Geld­beu­tel.

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