Trans­for­ma­ti­on als Motivation

Ein Inter­view mit Stef­fen Koplin, Mit­be­grün­der von JUI­CI­FY und Head of M+A and Pro­jects in der DS-Grup­pe über Ener­gie­trans­for­ma­ti­on und die Rol­le, die JUI­CI­FY dabei spie­len kann.

Steffen Koplin

Stef­fen, mit wel­cher Ziel­set­zung bist du bei DS gestartet?

„Als Pro­jekt­lei­ter und Head of M+A in der Grup­pe ist mei­ne Haupt­auf­ga­be und obers­te Prio­ri­tät, Pro­jek­te im Bereich der neu­en Ener­gie­trä­ger vor­an­zu­trei­ben. Man kann sich das wie eine Expe­di­ti­on vor­stel­len: Mit einem klei­nen, aber fei­nen Team sind wir in zahl­rei­chen Pro­jek­ten unter­wegs, um neu­es Ter­rain zu erschlie­ßen. JUI­CI­FY ist dabei unser Trei­ber für die Elektromobilität.
Die Wege suchen und tes­ten wir gera­de noch, das Ziel ist jedoch klar: Wei­ter­hin Ener­gie­lie­fe­rant zu sein – und das auch noch in 2035. 


Ob die­se Ener­gie aus der Lade­säu­le kommt oder aus den E‑Fuels, grü­nem Was­ser­stoff oder Metha­nol… Das wird die Zukunft zei­gen. Unse­re Auf­ga­be ist es, die­sen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess Stück für Stück mit Leben zu fül­len, Erfah­run­gen und Wis­sen zu sam­meln, Kon­tak­te zu knüp­fen und das Ter­rain Schritt für Schritt wei­ter zu erschlie­ßen. Unfass­bar span­nend und eine tol­le Herausforderung.“

Nach wel­chen Kri­te­ri­en wer­den Pro­jek­te im Bereich der neu­en Ener­gien ausgesucht?

„Wir suchen in allen Pro­jek­ten Part­ner­schaf­ten, bei denen jeder Part­ner eine spe­zi­el­le Rol­le erfüllt. Jedes Pro­jekt­mit­glied – egal ob Per­son oder Unter­neh­men – muss für die Errei­chung des Expe­di­ti­ons­zie­les einen Mehr­wert leis­ten. Bei JUI­CI­FY haben wir eine Mar­ke­ting-Agen­tur gefun­den, die genau­so an die Ener­gie­wen­de glaubt, wie wir es tun. Dazu haben wir mit Atze Schrö­der einen Part­ner gefun­den, der sei­ne Figur eben­falls suk­zes­si­ve wei­ter­ent­wi­ckeln und nach­hal­tig transformiert.

Das Ziel ist, mit der Zeit mög­lichst vie­le Erfah­run­gen und Part­ner­schaf­ten zu sam­meln und zu vali­die­ren. Das ist die Expe­di­ti­on, auf der wir sind.

Wie ist der Name JUI­CI­FY entstanden?

„Wir waren auf der Suche nach einem Mar­ken­na­men, der zum einen Nach­hal­tig­keit, Gesund­heit und Moder­ne in einem Wort­be­griff ver­eint und gleich­zei­tig die bun­ten und lau­ten Far­ben unse­rer Kam­pa­gne unter­stützt. Im Lau­fe der krea­ti­ven Pha­se kamen wir irgend­wann zu dem Begriff „Saft-Laden“. Saft als Syn­onym für Strom und Laden exem­pla­risch für das Auf­tan­ken von Geld­bör­se und Akku. Schnell war die Bat­te­rie als Logo gebo­ren und der Saft wur­de jui­cy­fi­ziert… Gebo­ren war JUICIFY.

Die­se Brand bie­tet uns die Chan­ce, unse­re Expe­di­ti­on Schritt für Schritt in eine über­grei­fen­de Mar­ken­fa­mi­lie aus­zu­bau­en und schon heu­te stra­te­gisch an eine über­re­gio­na­le Infra­struk­tur zu den­ken. Es ist ein wei­te­res Puz­zle­stein­chen für eine nach­hal­ti­ge und grü­ne Trans­for­ma­ti­on.

Wel­che The­men und Geschäfts­fel­der wer­den zukünf­tig für die Energie­transformation spannend?

„Stra­te­gisch gedacht wird der Fla­schen­hals, der uns in Deutsch­land umtrei­ben wird, für alle Din­ge, die wir umset­zen – egal ob Elek­tro­la­de­säu­len oder Was­ser­stoff – grü­ner Strom sein. Wir brau­chen grü­nen Strom. In viel­fäl­ti­ger Men­ge und mit der Mög­lich­keit, ihn zu speichern. 

Wenn es also dar­um geht, einen gro­ßen Schritt nach vor­ne zu tun, dann brau­chen wir aus mei­ner Sicht ent­we­der einen Part­ner, der grü­nen Strom für uns pro­du­ziert und sta­bil zur Ver­fü­gung stellt, sodass wir ihn wei­ter han­deln kön­nen. Oder wir müs­sen sel­ber, z. B. in Wind­parks inves­tie­ren und Erzeu­ger von grü­nem Strom wer­den. Ich bin davon über­zeugt, dass die Nach­fra­ge nach grü­nem Strom in den kom­men­den Jah­ren extrem stei­gen wird.

Stef­fen, vie­len Dank für die­ses Gespräch.

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